Zu viel ist nicht gelebt in dir
Das ist nun Leid, das will nun raus
Verzweifelt sucht es eine Tür
Will heim aus diesem engen Haus

Ersterbend vor der letzten Wand
Ist es ein tiefes Beben nun
Das zittert sich aus deiner Hand
Lässt deine Lippen niemals ruhn

Dein scheues Lachen flieht zu mir
Noch weicht dein Sehnen meinem aus
Doch klopft dein Herz schon für und für
Die Wurzel reißt schon ein das Haus

Erwacht in einem fremden Land
Wagst nichts zu sagen, nichts zu tun
Lass deiner Sterne feinen Sand
In meinem Garten leuchtend ruhn

(Henning Sabo)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.