In der Weite des Himmels

In der Weite des Himmels
Das Grau und das Blau,
Das Schwarz und das Weiß,
All die Farben, all die Nuancen,
All das Durchringen und Überdecken,
All das Leuchten, all die Schatten,
Diese Helle der Tage
Wie auch das Dunkel der Nacht.

Und so auch die Wolken,
Das Spiel ihrer Formen,
Das Erscheinen, das Verschwinden
Von Figuren und Gestalten,
Von Gesichtern und Geschichten,
All dies Ineinander-Übergehen,
Auseinander-Hervortreten,
Dieses Sichwandeln im Nichtbeständigen.

Und diese Bleibe der Leere,
Dieses bloße Gewahren,
Dieses spiegelnde Schauen
In der Weite des Himmels,
In der Weite des Himmels,
Die so friedlich und still.

(Henning Sabo)

Ein Gedanke zu “In der Weite des Himmels

  1. Dagmar sagt:

    Schnee –
    deckt sie zu,
    die Fragen, Sehnsüchte, Ängste.
    Leicht und locker ist das Sein.
    Irgendwann taut der Schnee.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.