Vor meinem Glas

Erst war der Tee zu heiß –
Ich konnte ihn nicht trinken.
Dann war er schon zu kalt –
Er wollte mir nicht schmecken.

So war ich schon dabei,
Mir einen neuen zu kochen –
Als mich auf einmal überfiel
Ein unbändiges Lieben zum Leben.

So setzte ich mich vor mein Glas
Und weinte vor Glück.

(Henning Sabo)

Ein Gedanke zu “Vor meinem Glas

  1. Dagmar sagt:

    Das Lieben, Weinen und Lachen sind so kostbar und auch das Glück und die Freude vor Glück, denn es kommt ganz tief aus uns, aus unserem Inneren.

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