Aufzeit

Der Eine zwingt mit Gewalt
Die Ebbe zur Flut.
So regiert er die Welt,
Die er zerstört.

Der Andre erschaut und erforscht
Die Erde, den Himmel, die Sonne, den Mond.
So versteht er die Welt und weiß, was er tut,
Wenn auch er sie bekriegt.

Du, der Du nichts zwingst und der Du nichts weißt,
Der Du bloß lebst und einfach nur bist,
Spürst in deinem Herzen,
Auf einmal, diesen Impuls.

Dann ist es Zeit.
Du brichst auf.
Und Du liebst.

(Henning Sabo)

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