Verharren im Stillen

Die Blätter fallen
Wie aus andren Welten,
Auf einen Boden,
Den kein Schritt berührt.

Sie grüßen uns beizeiten,
Uns, die Eingeweihten,
Mit einem Lächeln,
Das nach innen führt.

Die Bäume, die sich leeren,
Den Himmel zu entschweren,
Sie öffnen uns den Räumen,
Darin kein Sein sich je verliert.

Als würden einen Traum wir schauen,
Und doch erwacht aus allen Träumen,
Verharren wir im Stillen,
Das jetzt in Herz und Blatt vibriert.

(Henning Sabo)

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