3 Gedanken zu “Unerfindlich

  1. Lyrifant sagt:

    Wie kann ich geben,
    was ich nicht habe?
    Ich bin doch noch
    auf der Suche.

    • Henning Sabo sagt:

      Einzig das, was Du nicht hast, kannst Du auch geben.
      
Du gibst, was Du bist.

      Es ist „nicht ohne Grund“, dass es heißt: „Frieden geben“.
      
Ein nicht gegebener Frieden wird auch nicht „stattfinden“.

      Frieden nicht geben, das heißt, ihn niemals und nirgendwo finden – und noch weniger, ihn (herbei)schaffen oder ihn (be)schließen.
      
„Auf der Suche sein“ kreiert einen Weg, der zum Frieden führen soll.
      
Dieser Weg wird niemals enden und er kann einzig zu seiner Aufhebung führen.

      Frieden geben, das heißt, ihn absolut anzunehmen und ihm allem vorbehaltlos zu unterstellen.
      
Frieden geben, das heißt, mich ihm bedingungslos anzuvertrauen und ihn niemandem vorzuenthalten.

      Sehen und Geben.

      Er ist da. Deshalb ist es ein Sehen.

      Er muss von mir ausgehen. Deshalb ist es ein Geben.
      
Dieser Frieden ist augenblicklich.
      
Er hat keinen Anfang und er wird kein Ende finden.
      
Gehe in Frieden – in dem, was Du bist.

  2. Bernd sagt:

    Ein wirkliches Wort erzeugt … im Nichtwissen – Fragen.

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