Mike Oldfield – »Tubular Bells«

Der Link zum Sonntag:

Ausgehend von Nicolas Jaars CD »Space is only Noise« habe ich vor zwei Wochen hier über die (musikalischen) Erstlingswerke junger Menschen geschrieben. Heute möchte ich noch einmal ein solches vorstellen, wohl eines der erfolgreichsten und berühmtesten überhaupt, das darüber hinaus Musikgeschichte geschrieben hat, sich bis heute weltweit mehr als 15 Millionen Mal verkaufte und 1973 als deren erste Veröffentlichung die Erfolgsgeschichte der gerade erst gegründeten Plattenfirma »Virgin Records« begründete. Die Rede ist, natürlich, von Mike Oldfield und seinem Album »Tubular Bells«. Oldfield hatte es ein Jahr zuvor im Alter von 19 Jahren aufgenommen, wobei er alle 20 Musikinstrumente selbst einspielte und auf mehreren Tonspuren zu einem Ganzen mischte. So entstanden zwei durchgehende, jeweils eine LP-Seite ausfüllende Stücke, Teil 1 etwa 25, Teil 2 etwa 24 Minuten lang. Das zentrale Thema war im in der Popmusik sehr ungewöhnlichen 7/8-Takt geschrieben und die fast ausschließlich instrumentale Musik vereinigte Einflüsse aus Blues und Rock ebenso wie aus Folk und klassischer Musik zu einem völlig neuen Klanggebilde. Auch ich habe mir damals sofort diese Platte gekauft und war fasziniert von dieser Musik, die bis heute kaum von ihrem Charme und ihrer Kreativität verloren hat.

Mike Oldfield – »Tubular Bells, Part 1«

Mike Oldfield – »Tubular Bells, Part 2«

Hier eine Live-Aufnahme von Teil 1, ebenfalls aus dem Jahr 1973, in der Oldfield natürlich nicht alle Instrumente selbst spielt ;-), sondern eine sehr illustre Schar von Mit-Musikern um sich versammelt:

Mike Oldfield – »Tubular Bells, Part 1« (live 1973)

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