Ist alles Erkennen

Am Tage scheint die Sonne,
Des Nachts leuchten die Sterne.
Die Wesen bewegen die Dinge
Und aus dem Stein erblüht frisches Grün.

In diesem Raum ist alles Erkennen
Und das Erscheinen bleibt ohne Namen.
Nichts, das nicht Pulsen, nichts, das nicht Singen,
Und es ist nichts als einzig nur still.

(Henning Sabo)

Ohne Innehalt

Der Mensch, der moderne,
Möchte immer die Wahl haben,
Aber sich nie entscheiden müssen.
Er möchte über alles informiert sein,
Aber nichts wirklich wissen.
Er möchte leben auf Kosten von allem,
Aber von allen Konsequenzen verschont bleiben.
Er möchte Feigheit Verantwortung nennen
Und Gewissenhaftigkeit für immer hinter sich lassen.
Er möchte renommieren als »Krone der Schöpfung«,
Aber agieren als deren Vernichtung.

Der Mensch, der moderne,
Hätte der Möglichkeiten so viele.
Nutzen wird er keine.

(Henning Sabo)

Sylvia Kirchherr – »Gesänge des Lebens«

Der Link zum Sonntag:

Sylvia Kirchherr, die »Intuitive Gesänge, mexikanische Volkslieder, Selberg´schriebenes, gejodelt Bayrisches und Weitgereistes« singt (hier mehr von ihr über sich selbst), ist wohl nur wenigen bekannt.

Live habe ich sie auch noch nie gesehen, aber ihre CD »Gesänge des Lebens« hat irgendwie irgendwann zu mir gefunden, und die hat mir in ihrer Lebendigkeit und Ausgelassenheit sehr gefallen. Sehr weiblich, sehr bayerisch, ursprünglich und authentisch.

Zwei Beispiele daraus:

Sylvia Kirchherr – »Mein Tanz«

Sylvia Kirchherr – »Gesang des Lebens«

Hier noch ein bisschen mehr Musik und ein paar Aussagen von Sylvia Kirchherr über ihr Selbstverständnis.

Neben Auftritten bei Festivals und im eher familiären Rahmen spielt sie auch viel auf der Straße. Auch dafür ein Beispiel.

Ansonsten singt sie in einigen Ensembles, wie z.B. »Freedom Café«, »Wildfang« und »Dreamtime«. Mehr darüber auf ihrer Internetseite.