Bleibt sich eins

Der alte Stein,
Verblieben auf der alten Mauer,
Er täuscht mir vor in jeder Nacht
Die rege Katze auf der Lauer.

So tauscht die Zeit,
So trennt das Dunkle wie das Lichte
Ein jedes Ding und jeden Ort
In eine andere Geschichte.

Doch schauen wir
Vom Grunde her und vom Darüber,
Wird nichts zu einem Andren mehr –
Es bleibt sich eins und geht ins Eine über.

(Henning Sabo)

Mbira-Musik aus Simbabwe

Der Link zum Sonntag:

Über Simbabwe, ein von Sambia, Mosambik, Südafrika und Botswana umgebenes Binnenland im Süden Afrikas, weiß ich leider sehr wenig – kaum mehr, als dass es mit den üblichen nachkolonialen Problemen wie Armut, hoher Sterblichkeit, instabilen wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen und Korruption zu kämpfen hat.

Den weitaus größten Bevölkerungsanteil stellt das Volk der Shona, deren musikalische Tradition vor allem von der Mbira bestimmt wird, ein Lamellophon, bei dem die verschieden langen Metallzungen (8 bis z.T. über 50 Stück) mit den Daumen gespielt werden.

Ich habe drei Musikbeispiele ausgesucht, eine etwa dreiviertelstündige CD mit neun traditionellen Stücken der Shona, eine Video-Aufnahme, die auch einen entsprechenden Tanz dazu zeigt, und eine einstündige Solo-Aufnahme (tranceartig und meditativ zugleich) der »Großmutter der traditionellen Musik« genannten und auch international bekannten Musikerin Stella Chiweshe.

Traditionelle Mbira-Musik des Shona-Volkes aus Simbabwe

Traditioneller Tanz des Shona-Volkes zu Mbira-Musik

Stella Chiweshe – Mbira solo