Gnade der Güte

In deinen Augen das Verschwinden
All dessen, was nicht wirklich zählt;
Wie ein erduldiges Ergründen,
Das nichts erwirkt und nichts erwählt.

So offen, dass sie alles bergen,
Es weist ihr Bild kein Bild zurück;
Nichts bleibt dem Wahren so verborgen,
Denn kein Bewerten trübt den Blick.

Von innen strahlt ihr weiches, weises Leuchten,
Ein jedes wird durchschaut von ihrer klaren Sicht;
Es ist, als ob sie tief in alles reichten
Und dort entzündeten ein längst erkühltes Licht.

In deinen Augen das Verschwinden
All dessen, was noch will und wählt:
Ein zärtlich jetzt bekundetes Verkünden
Des Offenbarten, das von sich erzählt.

(Henning Sabo)

Ein Gedanke zu “Gnade der Güte

  1. Brigitte sagt:

    Danke du Herzensschöner!

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