Dieses ist Eines

Ich muss nichts lassen,
Dass es geht,
Ich muss nichts zwingen,
Dass es steht.
Ich muss nichts fassen,
Um es zu erhalten,
Muss in nichts dringen,
Um es zu entfalten.

Es ist und ist,
Und ist von ganz allein,
Ist einzig All,
Und kennt nicht dein noch mein.
Nichts, das erwägt, nichts, das ermisst,
Nicht gut noch schlecht, nicht groß noch klein;
An keinem Ort, doch überall,
Dem Vielen viel, dem Einen Ein.

Ich bin der Raum,
Der ewig nur sich selbst begrenzt;
Erleuchtet in ein Unermessliches,
Das nichts bezeichnet und nichts trennt.
Die Welt ist Traum,
Dem jeder Nu sich still entgrenzt.
Es kehrt nun heim ein Selbstvergessenes
In das, das es beim Namen nennt.

(Henning Sabo)

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