Bernhard Hering – »The Last Day«

Der Link zum Sonntag:

Von einer Kompilations-CD, die mit vollem Namen »A Fine Selection Of 15 Tunes – By Different Artists Who All Belong To The Klangraum Records Family« heißt und genau das enthält, spiele ich gleich den ersten Titel: »Bernhard Hering – The Last Day«.

Bernhard Hering ist einer der Mitbegründer von »Klangraum«, 1985 als »Kompositionswerkstatt und Produktionsstätte für Filmmusik« in Mainz ins Leben gerufen. Als Gegengewicht zur zweckgebundenen – und zumeist nicht auf Tonträgern veröffentlichten – Filmmusik sind im Lauf der Jahre eine Vielzahl freier Musikproduktionen dazugekommen, eingespielt von den Klangraum-Mitgliedern und ihren Freunden.

Auf diesem Stück hier, das der 2012 veröffentlichten CD »Nightlights« entstammt, ist Hering am Vibraphon zu hören, begleitet von Alex Sonntag am (akustischen) Bass und Frank Spaniol am Sopran-Saxophon.

Es wurde am 7. Juli 2018 bei Youtube eingestellt und ich bin heute wohl der erste (gewesen), der es dort aufgerufen hat. Viel Spaß dabei:

Bernhard Hering – »The Last Day«

Sich gewiss

Es ist nicht so,
Dass ich etwas wüsste;
Es ist nur so,
Dass ich weiß.

Der Raum ist der unendliche,
Der, der alles umfängt,
Der, der alles empfängt,
Der keine Grenze setzt
Und nicht Anfang noch Ende kennt.

Nicht Schöpfer ist
Und nicht Geschöpf;
Nichts wird berührt,
Und nichts bleibt unberührt.

Die Zeit ist die nicht eingetretene,
Die nicht vergangen ist,
Die, die nicht vorbesteht,
Die ruht im Augenblicke
Und in der Abwesenheit ihrer selbst.

Es ist nicht so,
Dass ich etwas wüsste;
Es ist nur so,
Dass ich weiß.

(Henning Sabo)