Aufschein

Alles ist auf Zeit;
Doch diese Zeit ruht nicht
Auf einem Sinn.

Es mündet jedes aus der Ewigkeit;
Doch niemand reicht
Mit seinen Wurzeln je dahin.

So schwankt das Leben
Zwischen Saat und Ernten,
Und findet Ort und Bleibe nicht.

Was ist, ist einzig Geben,
Nicht Werden noch Erhalten,
Ein Aufschein bloß im Licht.

(Henning Sabo)

Antonio Vivaldi – »L’inverno« (»Der Winter«)

Der Link zum Sonntag:

Seit ich letztens ein Stück von Antonio Vivaldi hier eingestellt habe, kommt mir immer wieder eine Melodie in den Sinn, und zwar das Largo aus »Der Winter« (»L’inverno«), also aus dem Zyklus »Le quattro stagioni« (»Die vier Jahreszeiten«), Vivaldis wohl bekanntesten Werk.

Auch wenn die Temperaturen zur Zeit nicht wirklich winterlich sind, da wir kalendarisch ja Winter haben, stelle ich heute also dieses Stück hier ein, in einer Live-Aufnahme mit Julia Fischer und Mitgliedern des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks:

Antonio Vivaldi – »L’inverno« (»Der Winter«, Op. 8, RV 297)