Adamo – »Die alte Dame, der Sänger und die Spatzen«

Der Link zum Sonntag:

Vor kurzem habe ich in einem Gespräch davon gesprochen, dass viele unserer sogenannten Persönlichkeits-Merkmale nichts anderes sind als Gewohnheiten, die wir einmal angenommen haben, die wir immer wieder »behaupten« und begründen und mit bestimmten Vorstellungen und »Anbindungen« begleiten und untermauern, sodass sie uns als feste und unverzichtbare Eigenheiten unserer selbst erscheinen, sie aber eben nichts als Angewohnheiten sind, austauschbar und jederzeit durch andere zu ersetzen – denen wir dann ebenso durch bestimmte Vorgaben und Vornahmen das Attribut eines Persönlichkeit-Merkmals andichten werden.

Wohl irgendwie im Nachklang dazu ist mir aus sehr tiefer Vergangenheit ein Lied ins Bewusstsein gekommen, in dem es auch um diese »Fähigkeit« des Menschen geht, sich Gewohnheiten, Situationen und Geschehnisse immer wieder so »zurecht« zu fügen, dass sie seinen Bildern und Ansprüchen entsprechen.

Das ist der Aspekt, der sich in diesem Lied durch das Verhalten der »alten Dame« ausdrückt, vordergründig geht es allerdings um die Verantwortung eines Sängers ihr gegenüber, der sie für seine Werbezwecke benutzt und ihr so ihre lang gehegte Illusion nimmt.

Dieses Lied, das mir spontan in den Sinn gekommen ist und das ich also gesucht und gefunden habe, möchte ich nun hier vorstellen. Komponiert und gesungen wurde es bereits 1972 vom italienisch-belgischen Sänger (Salvatore) Adamo, und es hat den Titel »Die alte Dame, der Sänger und die Spatzen«.

Für mich ist es nach wie vor eines der besten Chansons in deutscher Sprache, wobei es, wie immer bei Adamo, eine Übersetzung eines seiner im Original französischen Chansons ist, »La vieille, l’idole et les oiseaux«.

Hier in einem noch nicht sehr professionellen Werbefilm, also in dem, was man später als »Musikvideo« oder »Videoclip» bezeichnet hätte:

Adamo – »Die alte Dame, der Sänger und die Spatzen«

Ein Gedanke zu “Adamo – »Die alte Dame, der Sänger und die Spatzen«

  1. Uwe Hoppe sagt:

    Ja lieber Henning
    es ist wohl so
    nichtS der immerwährenden Wahrheit
    ist nicht ewig
    ist nicht schon besungen
    ist nicht schon gesagt
    wird nicht neu entdeckt
    wird nicht neu besungen
    wird nicht neu gesagt
    das sich ewig wieder holende
    ist die ewige Dimension
    dieser Dimension
    ist die Aufgabe der Auf Gabe dessen
    das sich wieder holt
    das rad der ER Kenntnis
    des
    ABSOLUTEN

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