Gefühle kommen und gehen
Ein Windhauch
Den der Abend
Nicht mehr erinnert

Was wir denken
Taucht auf und verschwindet
Gischt auf den Wellen
Die den Grund nie berührt

Das Herz, das geöffnet
Hält nichts gefangen
Die Gabe der Liebe
Gibt an alles sich hin

Wohin ich auch schaue
Ich sammle mein Lächeln
Die Tiefe des Wassers
Kräuselt kein Wind

(Henning Sabo)

Mit nichts bin ich
Dereinst gekommen
Ohne ein Etwas werde ich gehn

Was immer ich
Im Wahn gesammelt
Wird vor der Wahrheit
Nicht bestehn

Und was als Mein und Ich
Ich hab betrachtet
Werd ich als Nichts und Eines
Wieder sehn

Mit nichts bin ich
Dereinst gekommen
Ohne ein Etwas werde ich gehn

(Henning Sabo)

Die Quelle ruft das Meer:
Ich will zu dir!
Ich will zu dir!

Der Quelle flüstert still das Meer:
Du bist längst hier!
Du bist längst hier!
Da ist kein Weg von dir zu mir!

(Henning Sabo)
Audioversion des Gedichtes
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