»Quadrat« und »Floral«

»Quadrat« und »Floral«, so heißen die beiden Kunstkarten-Serien, die jetzt neu auf der Seite »In Druck« zu sehen sind.

Die drei Motive der Serie »Quadrat« sind schlicht in schwarz-weiß gehalten und ähneln in ihrer Anmutung asiatischen Kalligrafien oder Tusche-Zeichnungen.

Sehr farbenfroh dagegen die sechs Motive der Serie »Floral«, in denen Fotografien von Ahorn, Bambus, Dill, Ginkgo, Mohn und Pfingstrose je einen meiner (ebenfalls kalligrafisch ausgeführten) Texte illustrieren.

Alle Karten dieser beiden Serien sind Doppelkarten, die vom Verlag jeweils mit passenden Umschlägen – bei »Quadrat« in weiß, bei »Floral« farblich auf die Karte abgestimmt – geliefert werden. Den Link zum Verlag findest Du ebenfalls auf der »In Druck«-Seite.

Mit den besten Wünschen für ein entspanntes und erfülltes Jahr 2014!

Die ersten Karten …

… aus der Serie »Poesie-Patenschaften« sind inzwischen fertiggestellt und jetzt auf der Seite »In Druck« zu sehen. Bitte anschauen – sie sind wirklich sehr schön geworden!

Diese Karten können über mich bezogen werden. Bei Interesse einfach eine Mail an mich senden.

Weitere 7 Karten dieser Serie sind in Planung und werden im Januar gedruckt. Hier findest Du Infos zum Projekt »Poesie-Patenschaften«.

Alle anderen (über den Verlag zu beziehenden) Karten werde ich jetzt nach und nach auf die Seite »In Druck« stellen und hier aktuell darüber informieren.

Du kannst sie natürlich auch direkt auf der Verlags-Seite anschauen.

Ich wünsche dir viel Freude bei Karten, Texten und Gestaltung!

1981 komplett

Der Jahrgang 1981 ist komplett, das heißt, alle Texte, die ich im Jahr 1981 geschrieben habe und einer Öffentlichkeit zumutbar finde, sind eingegeben und in »Raumzeitlos (Bibliothek)« über »1981« aufzurufen:

Jahrgang 1981 komplett

Hier ein paar beispielhafte Texte, die ich spontan ausgewählt habe:

Kaum erblickte ich das Licht der Welt

Da aus mir nichts werden kann

Spinnweben

Die beste aller Welten

Zwei waren vom Reden ins Streiten geraten

Wir sind modern

Es ist einfach nur so

Man braucht Glauben

Ein Sandkorn wiegen

Ich bin so hungrig

Was nützt mir die Freiheit

Auch diese öden Tage

Am Tor der Volksbefreiungstempel

Bin informiert

Manche haben alles erreicht

Ich möchte dich auch noch einmal ganz herzlich dazu einladen, bei den einzelnen Texten (in »Heute« oder »Raumzeitlos«) einen Kommentar zu hinterlassen. Das macht die Internetseite lebendig und zeigt mir, dass sie tatsächlich auch gelesen wird und ob und wie etwas »ankommt«. Es ist übrigens kein Problem, einen einmal eingestellten Kommentar nachträglich noch zu ändern; das kann ich gerne für dich übernehmen.

Am Ende

Am Ende – das ja noch nicht das Ende ist – sind aus den angedachten 3 Monaten, um meine Internetseite einzurichten und online zu stellen, zweieinhalb Mal so viele geworden. Es war zwar nicht vorgesehen, in diesem Zeitraum die Seite schon komplett fertig zu haben, aber es war auch nicht abzusehen, dass fast die meisten Themen in der Umsetzung erheblich mehr Zeit kosten würden, als wir im Vorhinein dafür errechnet hatten. Vieles musste zudem anders gelöst, improvisiert und gänzlich umstrukturiert werden, und einige Notwendigkeiten haben sich erst im Laufe der Fertigstellung ergeben und wollten ebenso bedient werden.

Selbst im Nachhinein fällt es mir noch immer schwer, mir vorzustellen und nachzuvollziehen, dass manche Arbeiten tatsächlich einen ganzen Monat in Anspruch genommen haben. Dazu gehören reine Fleißarbeiten wie das Verlinken bereits veröffentlichter Texte zu den entsprechenden Verlags-Seiten. Dazu gehören kreative Verdichtungs-Prozesse wie das Verfassen der sechs grundlegenden Texte von »Über …« und »Unter…«, oder das Reduzieren von ursprünglich 100 »Text-Themen« (Stichworte, mit denen sich Auswahllisten aus der Text-Bibliothek bilden lassen) auf schließlich 45, die zudem auch als »Stichwortwolke« angezeigt werden.

Einige Seiten sind bereits mit angelegt, aber noch unausgefüllt, also zwar in Aussicht, aber noch nicht fertig gestellt. Zu ihnen gehören die Link-Seite und die drei »Medien-Seiten« (unter »Ent-Äußerungen«), auf denen sich später einmal Ton-Aufnahmen von meinen Gedichten sowie Abbildungen von Post-Karten und Kalligrafien einfinden sollen. Sie alle werden nach und nach eingerichtet und ausgebaut werden. Natürlich wird die Text-Bibliothek weiter wachsen, um aus dem Vergangenen zur Gegenwart aufzuschließen, und im »Heute«-Blog wird das Jetzt allzeit präsent bleiben. Das Ende des Erstellens ist das Beginnen des Erfüllens.

Am Anfang

Nachdem mich das Thema »Internetseite« schon jahrelang beschäftigt hatte, habe ich es Mitte letzten Jahres aufgegeben, zu versuchen, mir selbst das nötige Wissen anzulesen und anzueignen. Eine Internetseite vom konzeptionellen Erdenken ins konkrete Erscheinen zu bringen, das erfordert ein immenses, immer tieferes und stets aktuelles Beherrschen von diversen »Sprachen«, logischen (das machte mir Freude) und auch technischen (das machte mir Mühe); letztlich doch zu vielschichtig und zeitaufwendig, um es in mein Leben integrieren zu können. Gleichzeitig jedoch war ich gewiss und entschieden, dass meine Internetseite 2013 zur Welt kommen würde, ohne dass ich die geringste Vorstellung davon hatte, wie ich das verwirklichen könnte. Dafür brauchte ich ja nicht nur einen Experten, sondern auch einen mit ähnlichen »Wellenlängen«, mit der gleichen Gewissenhaftigkeit und Hingabe im Tun, und zudem bereit, in Raten bezahlt zu werden. Ein solcher war bis dahin nicht abzusehen.

Die ErLösung geschah, wie so oft in meinem Leben, auf wundersamen, nicht vorhersehbaren Wegen. Unser Programm-Kino zeigte eine kleine Reihe mit israelischen Filmen; zwei davon sah ich mir an, die mich sehr berührten*. Gleichzeitig erfuhr ich zufällig (ich besitze ja weder Zeitung noch Fernsehgerät) von Raketenabschüssen auf Tel Aviv. Das erinnerte mich, dass mein Freund Thomas (mit seiner israelischen Frau) irgendwo bei Tel Aviv lebte und ich nun schon länger nichts mehr von ihm gehört hatte. Also schrieb ich ihm und erkundigte mich nach seinem Befinden. Nach fast einem Monat erhielt ich im November seine Antwort, in der er ausführlich sein jetziges Dasein beschrieb, seine Widrigkeiten wie seine Schönheiten. Er sprach von den Freuden, mit seinem fünfzehn Monate altem Sohn zusammen zu sein und diesem viel Aufmerksamkeit und Zeit schenken zu können – was ihm seine neue Tätigkeit als selbstständiger Webdesigner** ermöglichte. Kaum hatte ich diese nur kurze Anmerkung gelesen, war mir klar: ich hatte den »Übersetzer« meiner Internetseite gefunden. Ich schätzte Thomas’ menschliche Qualitäten, und es stand für mich sofort außer Zweifel, dass wir unser kreatives Arbeiten ebenso schätzen wie uns darin gut ergänzen würden. Und es brauchte lediglich zwei weitere E-Mails, das zu bestätigen und zur Gewissheit zu machen.

Tatsächlich jetzt 2013 und gleich am ersten Tag dieses neuen Jahres – also an jenem Tag, an dem die meisten Vorsätze des letzten Tages des alten Jahres meist schon hinfällig sind, hinter uns liegen und nicht mehr aufgegriffen werden – die Arbeit an meiner Internetseite ganz konkret zu beginnen, das nehme ich als Bekräftigung und als ein gutes Omen.

* der Spielfilm »Ein Sommer in Haifa« (»Paam Hayiti«) von Avi Nesher und der Dokumentarfilm »Die Wohnung« von Arnon Goldfinger

** die deutschsprachige Seite von »SimplyWebit«

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