April 1983 komplett

Endlich! Endlich, nach über zwei Jahren Pause habe ich wieder Zeit und Ruhe gefunden, mich der Dokumentation meines dichterischen Gesamt-Werks zu widmen und weitere Texte auf diese Internetseite (Bibliothek »Raumzeitlos«) zu stellen.

So konnte ich nun den April des Jahres 1983 komplettieren. Wer sich die 53 Gedichte (mit einigen Varianten des gleichen Ursprungstextes) in chronologischer Reihenfolge anschauen möchte, der gehe bitte dazu auf diesen Text hier und klicke dann jeweils auf »WEITER«:

Ein paar der Texte sind altbekannte Klassiker, die bereits auch veröffentlich (hauptsächlich in »InneHalt«) sind. Ich möchte hier einige Gedichte vorstellen, die mir jetzt bei der intensiveren Beschäftigung aufgefallen oder sogar erst zu Bewusstsein gekommen sind.

Ein Grabstein in Erwartung

Eine Seele in Sinnentleerung

Ein Gedicht, verwunde(r)t

Ein Wort, ganzheitlich

Ein Leben, ein verbrachtes

Eine Belesung, eine abgelegte

Ein Kentern, ein unergründliches

Ein Kern, ein williger

Eine Weisheit, unschuldig

Und dies hier mag ich ganz besonders:

Ein Weises, weitweich

Kommentare zum jeweiligen Text bitte direkt bei diesem anmerken. Eher allgemeine Bemerkungen zur Internetseite und zu den Texten bitte ins Gästebuch eintragen.

Danke und liebe Grüße,

Henning

Gedichte in Englisch

Ab heute sind alle meine Gedichte und Aphorismen auf dieser Internetseite verfügbar, die bisher ins Englische übersetzt wurden. Im Wesentlichen sind das jene Texte, die im durchgehend zweisprachigen Buch »Es streift die Zeit ganz leise meinen Atem / Time caresses so silently my breath« erschienen sind. Jeder dieser Texte ist dort zusätzlich in der kalligrafischen Umsetzung von Katharina Pieper abgedruckt.

Für die englischen Texte habe ich eine eigene Kategorie »Englisch« angelegt, in der alle verfügbaren Texte aufgelistet werden.

Zwar nicht so kurz wie das deutsche Original, dafür aber gerade in der englischen Übersetzung besonders ausdrucksstark und facettenreich finde ich diesen Text hier:

Straight away!

Und dieser – nicht im genannten Buch enthaltene – Klassiker hat im Englischen den Vorzug, die Textaussage ganz bildhaft sichtbar und somit unmittelbar »begrifflich« zu machen:

Don’t become

März 1983 komplett

Textchen für Textchen kann ich aus dem, was ich vor langer Zeit geschrieben, nun das Bleibende erhalten und die Essenzen extrahieren. Immer wieder überraschen und überwältigen mich die Nähe und die Gültigkeit dessen, was in diesen frühen Notizen schon enthalten und zumeist noch gar nicht ausgetragen, noch gar nicht ausgeschrieben ist. Und so eröffnet sich im Raum, von dem ich weiß, ein weiterer, von dem ich noch nicht wusste.

Dorthin möchte ich dich einladen …

In diesem Raum

Wäre ein Mensch

Warten auf eine Stunde

Aus Kindertagen

Laufen

Wohin ich auch fliehe

Die Vögel fliegen

In einer nächsten Sekunde

Weiten sich die Räume

Wenn Du alle bisher 64 Texte – darunter auch ein paar (bereits veröffentlichte) Klassiker – lesen möchtest, die dem März 1983 entsprungen sind, dann gehe hier hin und klicke dann jeweils auf »Weiter«.

Ich freue mich über Rückmeldungen, Kommentare kannst Du direkt bei jedem Text hinterlassen.

Und dies hier soll es beschließen:
He, ihr vertrockneten Blätter!

Februar 1983 komplett

Wieder ein bisschen weiter, auch die Texte aus dem Monat Februar des Jahres 1983 sind jetzt eingefügt.

Dies hier wie ein Echo auf das erste Gedicht zum Neujahr im Januar, und wieder sind die »Spuren« mehrdeutig zu lesen.

Für mich immer ein Paar, von dem ich kaum glauben kann, dass ich es tatsächlich schon vor über 30 Jahren geschrieben habe, so tief und endgültig ist das, wovon hier gesprochen wird:
Was soll ich denn loslassen?
Wie weit ist der Weg denn noch?

Dazu passt dieser Klassiker zum Abseits der Schienen

Auf den Schienen, in Bahnhöfen, sind diese beiden entstanden:
Durchfahrt
Sekunden

Nur ein Hauch

Philosophisches zu Körpern & Energie

Im Gedenken an einen lieben Menschen

Und in Gedanken an den eigenen Tod. »Jisei« ist in Japan das Gedicht, das man im Augenblick seines Todes schreibt. Natürlich schreibt man das oft auch schon zuvor oder immer wieder einmal, und so habe ich das hier auch schon getan.

Und hier das Ganze zum Schluss noch in kosmischer Größe

Alles aus dem Monat Februar des Jahres 1983, wie immer rückwärts chronologisch aufgelistet.

Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit und freue mich auf deine Rückmeldungen – als Kommentar zum jeweiligen Text oder als Gästebucheintrag.

Herzlichst,
Henning

Januar 1983 komplett

Ein weiteres Schrittchen ist geschafft, die Texte aus dem Monat Januar des Jahres 1983 sind jetzt alle hier eingefügt.

Der erste stammt tatsächlich vom 1.1., ein Gedicht zum Neujahrstag, das ich sehr mag in seiner Offenheit und Mehrdeutigkeit

Dieses späte ganz früh

Ein Bekenntnis vom Anfang (dem am Ende nichts hinzuzufügen ist)

Zwei Aphorismen:
Macht & Ohnmacht
Natur & Natur

Zwei Beinahe-Märchen:
Winterlos
Ungenügendes Verstehen

Des Dichters
Sehnsucht
Frustration
Mut & Demut

Ein Klassiker, einer …
… des Gehens
… der Absolutheit des Absoluten & der Gültigkeit des Relativen
… der Konzentration auf das Wesentliche

Zum Abschluss:
eine Frage
eine wortverspielte Zusammenfassung
ein Präscriptum als Postscriptum

Und: alles auf einmal

Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit.

Ich freue mich auf deine Rückmeldungen – als Kommentar zum jeweiligen Text oder als Gästebucheintrag.

Herzlichst,
Henning

Der Karten vorerst letzte …

… steht jetzt hier auf meiner Internetseite: »Wie der Tau fällt …«. Ein Text von 1987 über das Schreiben und Wahrnehmen, über das Öffnen und Offenbaren, über die Gegenwärtigkeit des Nicht-Sichtbaren, das Leuchten im Dunkeln, das Blühen im Schatten.

Damit ist das erste Dutzend der Poesie-Patenschafts-Karten komplett. Selbstverständlich kannst Du alle Karten bei mir erhalten, hier geht es zur Übersicht.

1982 komplett

Damit hatte ich nicht gerechnet: fünf Monate habe ich gebraucht, die fehlenden Texte aus dem Jahr 1982 auf meine Internetseite zu stellen.

Das hätte ich nicht vermutet: etwa 300 noch nicht erfasste, noch nicht übertragene oder noch nicht fertiggestellte Texte habe ich bei Durchsicht meiner Aufzeichnungen und Notizbucheinträge aus diesem Jahr wieder- oder vollkommen neu entdeckt. Mehr als die Hälfte davon habe ich hier eingestellt, insgesamt sind nun über 490 Texte verfügbar.

Das habe ich nicht geahnt: viele dieser – über 30 Jahre alten – Texte sind inzwischen Klassiker, zeitlos aktuell, tiefgründig gültig, und manche (gerade die eher »dunklen« und individuellen) sind mir so gegenwärtig nah und im Wortlaut geläufig, als hätte ich sie eben erst geschrieben.

Dem kompletten Jahrgang 1982 (in umgekehrt chronologischer Folge) kannst Du dir in »Raumzeitlos (Bibliothek)« über »1982« oder direkt über diesen Link aufrufen: Jahrgang 1982 komplett

Wie gesagt, finden sich hier zahlreiche Klassiker, unter anderem das »Nur in der Stille«, das ja auch das Motto meiner Internetseite ist. Einige sind im Buch »Auf:atmen«, viele in »InneHalt« veröffentlicht, und auf ein paar möchte ich hier explizit hinlenken, bzw. »hinlinken«:

Als ich zu Grunde ging

Eine Laus, eine Maus und ein Mensch namens Klaus

Und Gottes Tochter sprach

Traumzeit

Wende

Ein paar weniger bekannte und noch nicht veröffentlichte Texte, die für mich gewissermaßen Klassiker meiner eigenen Geschichte, meiner Entwicklung und meines Schreibens sind:

Verschlagen in die Härte eurer Heiterkeit

Wo ich gehe, wächst niemand nach

Hört auf, aufzuhören!

Von Hoffnung geführt, von Verzweiflung getrieben

Ich reise ab aus euren Augen

Einige der Entdeckungen, die mich selbst überrascht (und so lange beschäftigt) haben:

Wer ist es, dessen Leben …?

Ich, der ich nie eine hatte

Wenn ich nicht lebe, was ich bin

Lasst gehen meines Irrwegs mich

Am Ende der Worte

Und weil mir auch das Spaß macht, ein paar Beispiele der eher humoristischen und wortverspielten Texte:

Der Epi log

Der Minderwertigkeitskomplex

Tiefenreinigung

Eine kleine, nicht ganz ernste Reminiszenz an J.W.Goethe:
Wandrers Wiesenglück (Ein Ungleiches)

Wer es etwas deftiger mag, hier die vier »Arschetypen«, untypische Antworten auf typische Unterstellungen:

Arschetypen I

Arschetypen II

Arschetypen III

Arschetypen IV

Zum Schluss drei Entdeckungen, die mich besonders berührt haben …

Freiheit für

Ich brachte nichts zu Stande

Unter den Blinden

… und die beiden ersten Texte dieses Jahrgangs vom 3. Januar 1982:

Leben hat nicht Sinn noch Zweck

Ich habe keine Botschaft

Ich möchte dich auch noch einmal ganz herzlich dazu einladen, bei den einzelnen Texten (in »Heute« oder »Raumzeitlos«) einen Kommentar zu hinterlassen und deine Empfindungen und Einschätzungen mit mir und allen anderen zu teilen. Gestalte mit, sei spontan und kreativ!

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