Alleines

So bin ich gewahr
Dass sie sich fühlen
Wie vereinzelte Samen
Die flüchtigen Menschen
In heimlichen Ängsten
Vor Wetter und Wind

Und bin mir gewahr
Es ewig zu wissen
Dass ich Raum um alles Erscheinen
Dass ich Stille inmitten
Dass ich Alleines
Im Einzigen bin

(Henning Sabo)

Johann Friedrich Fasch – Ouvertüre in d-Moll

Der Link zum Sonntag:

Heute stelle ich den am 15. April 1688 in Buttelstedt (Weimarer Land) – Luftlinie ca. 49km von mir entfernt – geborenen Johann Friedrich Fasch vor. Gewissermaßen zu 259. Jährung – habe ich da jetzt ein neues Wort erfunden? – seines Todestages am 5. Dezember 1758; gestorben ist er in Zerbst – 138km Luftlinie von hier, dies sei der Vollständigkeit halber erwähnt –, wo er seit 1722 als Hofkapellmeister wirkte.

Ich habe eine recht festliche Kompostion ausgewählt, die einen sehr schönen Kontrast zum gerade fallenden Schnee bildet:

Johann Friedrich Fasch – Ouvertüre in d-Moll (für 2 Oboen, Fagott, Streicher und b.c.)

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