Mali – die Kunst des Djembe-Trommelns

Der Link zum Sonntag:

Heute führt mich der Weg durch die Folklore der Welt nach Mali, ein Land mit einer äußert reichen Musiktradition. Diese wird vor allem von den Griots (auch »Jeli«) gepflegt, Sippen berufsmäßiger Musiker, Sänger und Geschichtenerzähler, die somit auch Bewahrer von Mythen, Kultur und Literatur ihrer jeweiligen Volksstämme sind.

Viele von ihnen sind inzwischen international anerkannter Musiker, die diese wunderbare Musik in der ganzen Welt bekannt gemacht haben; einige davon werde ich hier, nicht im Rahmen der Folklore ihres Heimatlandes, sondern an anderer Stelle als eigenständige Künstler vorstellen.

Während das bevorzugte Instrument der Griots oft die Kora ist, spielen in Mali natürlich auch Trommeln eine große Rolle, vor allem die große Bechertrommel namens Djembe, die ich hier mit einer ganzen CD vorstellen möchte, auf der verschiedene Interpreten und Spielweisen versammelt sind – ein im positiven Sinne puristisches Hörvergnügen:

Mali – die Kunst des Djembe-Trommelns

Eingebüßte Schäden

Des Bemerkens wert:

Heute las ich in der Beschreibung einer im Internet angebotenen gebrauchten Steppdecke dies:

»… und hat weder Schäden noch Farbe eingebüßt.«

Dass er seine Farben nicht eingebüßt hat, darüber würde ich mich bei einem gebrauchten Artikel gewiss freuen, aber dass er auch seine Schäden nicht eingebüßt hat, das wäre für mich eher Anlass, ihn nicht zu kaufen; während ich mich gleichzeitig frage, wie eine Einbüßung von Schäden vonstatten gehen und was genau damit gemeint sein könnte. ;-)

Joanna Brouk – »The Space Between«

Der Link zum Sonntag:

Die Amerikanerin Joanna Brouk (1949-2017) studierte in den 70er Jahren am Mills College in Kalifornien Moderne (Elektronische) Musik bei Robert Ashley und Terry Riley. Sie selbst komponierte nur für etwa fünfzehn Jahre bis 1985 und veröffentlichte in diesem Zeitraum einige ihrer Kompositionen auf Musikkassetten unter ihrem eigenen Label »Hummingbird Productions«, die lediglich in Kreisen der »New Age Music« einige Verbreitung fanden.

Im Jahre 2016 brachte die Plattenfirma »Music Industry News Network« (»Numero Group«) eine Doppel-CD mit Werken von ihr heraus. Hier die Informationen zu dieser Veröffentlichung, ebenso aufschlussreich dieses Interview mit Joanna Brouk, das die amerikanischen Online-Musik-Internetseite »Aquarium Drunkard« am 2. August 2016 veröffentlichte.

Von dieser Doppel-CD möchte ich das etwa zweiundzwanzigminütige Stück »The Space Between« vorstellen, ein schöner Kontrast zur hektischen Vorweihnachtszeit:

Joanna Brouk – »The Space Between«

Inschau

Wie es ausschaut in mir,
Hält es Ausschau nach dir.

Durch die Einsicht ins innerste Meine
Sichtet sich auch das einzige Eine.

Anerkennt sich das Mich schlussendlich als Nicht,
So erkennt sich der Schatten augenblicklich als Licht.

(Henning Sabo)
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