Benjamin Britten – Konzert für Violine und Orchester d-moll, op. 15

Der Link zum Sonntag:

Dieses Konzert von Benjamin Britten, das ich zuvor nicht kannte, habe ich einmal ganz früh morgens im Radio gehört – und war sehr angetan von der Komplexität und Ausdrucksvielfalt dieses Werkes, das trotz aller »Ruppigkeit« nie an Ästhetik einbüßt und so eine ganz eigene Würde und Schönheit beweist.

Weshalb ich es gerne hier vorstelle, in einer wunderbaren Interpretation der jungen Geigerin Julia Fischer.

Benjamin Britten – Konzert für Violine und Orchester d-moll, op. 15 (Julia Fischer, SWR Symphonieorchester unter Thomas Søndergård)

Grundlegung

Dass es ein autonomes, eigenständiges Wesen gäbe, geben könne,
Das ist die wahnwitzigste Grundlegung der Menschheitsgeschichte –
Einer Geschichte, die sich ständig neu erfindet und behauptet,
Und so jeden Irrtum und alles Elend begründet.

(Henning Sabo)

Abdullah Ibrahim – »Ntsikana’s Bell«

Der Link zum Sonntag:

Ich hatte die Freude, Abdullah Ibrahim (Dollar Brand), Pianist und Komponist, der in seiner Musik Elemente des Jazz, der Folklore seiner Heimat Südafrika und der Spiritualität des Islam kongenial verbunden hat, in den 80er Jahren mehrfach (solo und mit Band) live zu erleben. Wirklich ein Erlebnis, ich habe selten einen Musiker gesehen, der eine ähnliche Ausstrahlung und Präsenz hatte.

Immer wieder hat er sich für junge Musiker eingesetzt und sie zu größeren Bands um sich geformt, mir hat er allerdings solo oder in den eher kleinen Formationen am besten gefallen, im Duo mit Johnny Dyani auf dem Album »Echos From Africa« zum Beispiel, oder im Quartett auf dem ebenfalls 1979 erschienenen Album »Africa – Tears And Laughter«. Ein wunderbares Beispiel für dieses intim-intensive Wechselspiel ist auch dieses Stück hier:

Abdullah Ibrahim – »Ntsikana’s Bell«

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