Giovanni Battista Bononcini – »Ombra mai fu«

Der Link zum Sonntag:

Weil ich es im Moment gerade sehr gerne und oft höre, hier noch einmal ein Stück aus einer Barock-Oper. Es stammt vom italienischen Komponisten Giovanni Battista Bononcini (1670-1747), aus einer seiner ersten Opern, »Serse« (»Il Xerse«) von 1694. Bekannt geworden ist »Ombra mai fu« durch Georg Friedrich Händel, der es seinerseits in seiner Oper »Serse« (»Xerxes«) verwendete, in einer Fassung, die deutlich von der Bononcinis »beeinflusst« war; eine damals durchaus übliche Praxis.

Giovanni Battista Bononcini – »Ombra mai fu« (Simone Kermes)

Giovanni Battista Bononcini – »Ombra mai fu« (mit Filmaufnahmen von der CD-Produktion dieser Interpretation)

Seliggrund

Der größte Feind des Erkennens
Ist die Hoffnung,
Der größte Feind der Gewissheit
Ist der Glaube.

Solange wir festhalten
An Hoffen und Glauben,
Ist unser Lieben
An diese gebunden.

Der Wahre aber
Verliert allen Grund,
Und seine Seligkeit
Ist unbedingt.

(Henning Sabo)

Leere Seiten

Die nach jener Seite flohen,
Sind alle umgekommen;
Die nach dieser Seite flohen,
Sind alle gerettet worden.

Dort singt man Lieder
Der Vergänglichkeit;
Hier singt man Lieder
Der Geborgenheit.

Und so sucht man nach Gründen
Im grundlosen Meer;
Will ein Höchstes erfinden
Im Himmel, der leer.

Die nach dieser Seite flohen,
Sind alle umgekommen;
Die nach jener Seite flohen,
Sind alle gerettet worden.

(Henning Sabo)

Cinematic Orchestra – »Brotherhood«

Der Link zum Sonntag:

Die 2001 veröffentlichte Kompilations-CD »The Allenko Brotherhood Ensemble« enthält zwölf Stücke verschiedener Musiker und Gruppen, deren gemeinsames Merkmal es ist, dass sie originale Patterns des legendären Afrobeat-Drummers Tony Allen verwenden.

Ich habe das Stück der Gruppe »Cinematic Orchestra« ausgewählt.

Cinematic Orchestra – »Brotherhood«

Seite 1 von 484
123...1020...Letzte »